Basisstufe siehe auch Ergebnisse der Elternbefragung Frühling 2008
Die Bassisstufe verbindet den Kindergarten, die erste und die zweite Primarklasse zu einer gemeinsamen Stufe, in der Spielen und Lernen fliessend ineinander übergehen. Sie bietet den Kindern ein pädagogisches Umfeld an, in dem jedes Kind Anregungen, Aufgaben und Anforderungen erhält, die seinem Entwicklungsstand und seinen Interessen entsprechen. Die Kinder verweilen entsprechend unterschiedlich lange in der Basisstufe.

Gründe für die Einführung der Basisstufe
Spielen und Lernen
Im Kindergarten und in der Schule trifft das Kind auf zwei verschiedene pädagogische Welten. Das Zurückbinden von „Spielen und Kreativität“ auf den Kindergarten und „Lernen und Leistung“ auf die Schulstufe bildet eine künstliche Trennung, die der Entwicklung des Kindes nicht entspricht, weil sich Kinder fliessend zwischen diesen zwei Ebenen hin und her bewegen.
Zunehmende Heterogenität
Jedes Kind ist emotional, körperlich, sozial und im Denkvermögen unter-schiedlich entwickelt. Die Kinder treten zunehmend mit unterschiedlichen Kenntnissen und Voraussetzungen in die Schule ein. Mit vielseitigen didaktischen Hilfestellungen wird in der Basisstufe auf diese unterschiedlichen Voraussetzungen eingegangen und jedes Kind in seiner Eigenheit unterstützt. Das Kind kann seinen eigenen, individuellen Lernweg gehen. Eintritt und Übergänge sind flexibel gestaltet.
Weitere Gründe
- In den jahrgangsgemischten BS-Klassen lernen die Kinder voneinander und miteinander, die sozialen Fähigkeiten werden verstärkt gefördert und entwickelt.
- Durch die frühe Förderung können Begabungen und Behinderungen rechtzeitig erkannt werden.
- Kontinuität: Die Kinder werden über Jahre hinweg von den gleichen Lehrpersonen begleitet und vom spielerischen zum systematischen Lernen geführt.
- Durch die Basisstufe erfolgt eine Integration möglichst aller Kinder während der ersten Schulphase.
Eintrittsalter / Dauer / Versetzung
- Der Eintritt in die Basisstufe erfolgt mit dem 5. Altersjahr. Dies entspricht dem bisherigen Eintrittsalter für den Kindergarten.
- Die Dauer des Verbleibs in der Basisstufe ist individuell. Die Kinder verweilen zwischen 3 und 5 Jahren in der Basisstufe. Sie wechseln nach dem Erreichen der Lernziele der 2. Klasse in die 3. Primarklasse (ist auch halbjährlich möglich).
- Die Lernziele entsprechen den Lehrplänen von Kindergarten, 1. und 2. Klasse.
- Beobachtung, Beurteilung und Förderung entsprechen den Vorgaben des Lehrplans Kindergarten und dem Modell „ganzheitliches Fördern und Beurteilen“ (GBF), welches auch bisher schon an der 1. und 2. Klasse angewendet wurde.
- Der Entscheid zum Arbeiten und Beurteilen nach den Lernzielen der 1. bzw. 2. Primarklasse wird von den Erziehungsberechtigten getroffen, nach einem Beratungsgespräch mit den Lehrpersonen.

Klassenzusammensetzung / Stundenplan
Allgemeine Vorgaben des Kantons
- Die Klassen sind altersgemischt und werden zu einem grossen Teil von zwei Lehrpersonen gemeinsam geführt.
- Eine Basisstufenklasse umfasst durchschnittlich 21 Lernende (maximal sind 24 Lernende in einer Klasse).
- Die Klasse wird von zwei bis drei Lehrpersonen mit einem Gesamtpensum von 42 Lektionen unterrichtet (150 Stellenprozente)
- Der Unterricht erfolgt blockweise an 5 Vormittagen zu je vier Lektionen für die Kinder der BS-Jahre 1 und 2. Die Kinder der BS-Jahre 3 und 4 besuchen zusätzlich an zwei Nachmittagen für zwei Lektionen den Unterricht.
- Die Integrative Förderung wird von den Lehrpersonen der Basisstufe erteilt.
Anmeldeabläufe / Termine
Oktober 2011:
Elternabend
Oktober 2011:
Anmeldungen versenden für die Kinder des 1. Basisstufenjahres (Eintritt im Februar 12)
Bis Ende Dezember 2011:
Ablauf der Abmeldefrist
Januar 2012:
Anmeldungen versenden für die Kinder des 1. Basisstufenjahres (Eintritt im August 12)
Mitte Januar 2012:
Schnupperhalbtag für die Kinder des 1. Basisstufenjahres und Elterninformation
März 2012:
Erstkontakt für Eltern mit der Schule St. Urban
Bis Ende März 2012:
Ablauf der Abmeldefrist
Mitte Juni 2012:
Schnupperhalbtag für die Kinder des 1. Basisstufenjahres und Elterninformation
Auskünfte / Kontaktpersonen / Adressen
Schulleitung
Thomas Leimgruber, Haueten 9, 6147 Altbüron, G 062 929 19 02, P 062 927 25 12,
E-Mail
Vertretung der Lehrpersonen
Eva Bärenbold, Schulhausstrasse 5, 6264 Pfaffnau, G 062 929 19 02, P 062 754 17 53
Schulpflege
Richard Winter, Schulpflegepräsident, Weid, 6264 Pfaffnau, P 062 754 16 22
Kantonale Projektleitung
Pius Theiler, Amt für Unterricht, Stelle für Schulentwicklung, Kellerstrasse 10,
6002 Luzern, 041 228 52 89, E-Mail