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Elternmitwirkung
Elternmitarbeit ist eine Herausforderung für alle an der Schule Beteiligten – eine Chance, die es zu packen gilt – im Interesse der Kinder und Jugendlichen, das kostbarste und höchste „Kapital“ der Zukunft.

Im Jahre 2001 wurde die Elternmitarbeit an der Schule Pfaffnau (Kindergarten und Primarstufe) auf zwei Ebenen eingeführt:

Elterngruppen
die Elterngruppe besteht aus 2-3 Personen pro Klasse und wird am Elternabend für die Dauer eines Jahres gewählt, wobei eine Wiederwahl wünschenswert ist. Die Elterngruppe ist der Motor für die Elternmitwirkung auf Klassenebene. Sie unterstützt die Lehrperson bei der Organisation und Durchführung von klasseninternen Anlässen und gibt Impulse für die Elternmitwirkung auf Klassenebene.

Elternrat
Eine Person der Elterngruppe nimmt Einsitz im Elternrat. Jede Elterngruppe bestimmt ihre Vertretung. Der Elternrat konstituiert sich selber und trifft sich zu mindestens 2 Sitzungen pro Amtsjahr. Er koordiniert Initiativen, welche den Bereich des Kindergartens und der Primarschule betreffen. Der/die zuständige Ressortleiter/in der Schulpflege nimmt als Beisitzer/in an den Sitzungen des Elternrates teil.

Neuregelung der Elternmitwirkung an der Schule Pfaffnau, auf Schuljahr 2010/2011
Nach 10 Jahren haben sich die Verantwortlichen (Schulpflege, Schulleitung und Elternrat) zusammengesetzt um das bestehende Konzept zu überdenken und wo nötig den aktuellen Bedürfnissen anzupassen.

In der Schuelthek von Anfangs März 2010 haben wurden die Erziehungsberechtigten über die geplante Umstrukturierung der Elternmitwirkung an der Primarschule Pfaffnau orientiert. Das neue Reglement wurde am 24.3.2010 unterzeichnet und wird im kommenden Schuljahr 2010/2011 in Kraft gesetzt.

Unterzeichnung


Unterzeichnung Reglement: v.l.n.r.: Pius Frei (Präsident Elternrat 2009/2010), Peter Rölli (Schulleiter Primar Pfaffnau), Margrit Geiser (Schulpflegepräsidentin), Andres Mosimann (Gesamt Schulleiter)


Die Wichtigsten Neuerungen in Kürze

Kindergarten/Primarstufe
Die Mitarbeit der Elterngruppen auf Klassenebene an der Primarstufe hat sich bestens bewährt und soll nach Möglichkeit weitergeführt werden um die Lehrpersonen bei der Organisation und Durchführung von klasseninternen Anlässen zu unterstützen. Das „beliebte“ Wahlprozedere anlässlich der Elternabende entfällt jedoch komplett. Neu werden die Erziehungsberechtigten vor Beginn des neuen Schuljahrs angefragt, ob Interesse an einer Mitwirkung in der Elterngruppe besteht. Es dürfen pro Klasse auch mehr als 2-3 Erziehungsberechtigte mitwirken. Besteht seitens der Erziehungsberechtigten jedoch kein Interesse an einer Mitwirkung, wird keine Elterngruppe geführt.

Auf die Führung des Elternrates auf Schulebene wird ganz verzichtet. Dem aktuellen Zeitgeist entsprechend „kein Zwang, keine langfristigen Verpflichtungen dafür mehr Lust und Motivation“ werden die Strukturen der Elternmitwirkung angepasst. Das Zauberwort heisst „Projektorientierte Elternmitwirkung“.


Was heisst das?
Alle an der Schule interessierten Erziehungsberechtigten, ab Kindergarten bis 3. Oberstufe sollen die Gelegenheit haben, während einer bestimmten Zeit bei Bedarf projektorientiert mitzuwirken und so ihre Stärken gezielt für die Schule Pfaffnau einzusetzen.

Bis zu den Herbstferien findet pro Stufe je eine (oder eine gemeinsame) Versammlung (sogenannte Elternforen) für alle Erziehungsberechtigten statt, die am Thema Schule und Elternhaus interessiert sind. Diese Versammlung wird von der Schulleitung und der Schulpflege einberufen und geleitet.
Mögliche Themen dieser Versammlung können Informationen zum Schulbetrieb und zu Projekten des laufenden Schuljahrs sein, es könnten Referate zu speziellen Themen abgehalten und eingegangene Vorschläge oder Anträge behandelt werden. Bedarf besteht die Möglichkeit, Projektgruppen zu bilden.

Wir sind überzeugt, liebe Mütter und Väter, dass sich so eine bedürfnisgerechte und partnerschaftliche Elternmitwirkung über alle Stufen weiter aufbauen lässt und freuen uns jetzt schon auf interessante Anregungen, Gespräche und Diskussionen mit Ihnen.

Und St. Urban?
Die Primarschule St. Urban ist aufgrund der geringeren Schülerzahl besser überschaubar. Lehrpersonen und Eltern stehen permanent im Austausch. Auf eine offizielle, geregelte Elternmitwirkung wird aus diesem Grund bis auf Weiteres, resp. bis zur Geltendmachung eines Bedürfnisses verzichtet. Selbstverständlich heissen wir aber auch die Erziehungsberechtigten aus St. Urban und Roggliswil an der Versammlung der Elternforen willkommen.


Reglement Elternmitwirkung ab Schuljahr 2010